Aktuell entwickle ich zwölf Felder, die sich schrittweise aus einem offenen Prozess heraus entfalten. Sie reichen von literarischen Referenzen wie Walden (Henry David Thoreau) bis hin zu skulpturalen Arbeiten aus geschöpftem Laubpapier. Zwischen diesen Polen entstehen Arbeiten, die sich durch Beobachtung, Sammlung und materielle Übersetzung formieren.

Projekte wie transPLANTation verhandeln die Verschiebung von Kontexten, indem sie Erde als Material und Bedeutungsträger neu verorten. Dabei wird Natur nicht als Motiv verstanden, sondern als aktiver Bestandteil der Wissensproduktion – als Mitgestalterin innerhalb eines prozessualen Gefüges.